Atelier Sprache Braunschweig

Rhetorik und Kommunikationsseminar für Schüler und Schülerinnen

Seit langen Jahren ist die Erich Mundstock Stiftung mit dem „Atelier Sprache“ in Braunschweig kooperativ verbunden. Und auch in diesem Jahr hat die Stiftung dort wieder ein Rhetorik- und Kommunikationsseminar ausrichten lassen, und zwar zum 11. Mal. Dass auch in diesem Jahr die Zusammenarbeit von Erfolg gekrönt war, konnten 16 Schülerinnen aus umliegenden Schulen im Zeitraum vom 11. bis zum 14. Januar unter Beweis stellen.

Unter der Leitung von Kommunikationscoach Gerd Zietlow lernten die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Bereiche „Rhetorische Präsenz und Kompetenz“ kennen. In praktischen Übungen erprobten sie das Argumentieren und das Halten einer Rede. Nach den ersten beiden Tagen mit rhetorischem Training waren die Teilnehmenden sogar in der Lage, ernsthafte Reden über Themen wie „Schulpflicht für Gummibärchen?“ zu halten. Auch die Debatte, gewissermaßen die Königsdisziplin, meisterten die jungen Trainees ganz zur Freude des Referenten mit Bravur. Daran schloss sich ein Schwerpunktwechsel an: Wer eine Reden halten will, der muss auch schreiben können.

An dieser Stelle kam Herr Jörn Dege zum Einsatz und entfachte Enthusiasmus für das literarische Schreiben. Sowohl ernsthafte Geschichten als auch amüsante Shortstorys verfassten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars. Jubel und Heiterkeit blieben nicht aus. Mit großer Begeisterung beobachtete Herr Dege die eifrig arbeitenden Schülerinnen und Schüler. Selbst am späten Nachmittag ließen Konzentration und Interesse nicht nach. Dank des leckeren Mittagessens, das in der Einrichtung frisch zubereitet wurde, konnten die Anwesenden immer wieder gestärkt an die Arbeit gehen.

Am letzten Seminartag wurde eine große Endpräsentation veranstaltet. Sowohl die Referenten als auch Frau Drost von Bernewitz und Frau Mager-Mundstock richteten ein paar Worte an das Publikum, welches sich aus Eltern, Freunden und Lehrkräften zusammensetzte. Vorbereitete Diskussionen und kleine Reden der Seminarmitglieder beeindruckten die Gäste sichtlich.

Abschließend erhielten die Teilnehmenden Zertifikate und Rosen. Ein denkwürdiges Seminar, das die jungen Erwachsenen, so die einhellige Meinung unter den Teilnehmenden, nicht so schnell vergessen würden.

Text: Anna-Marie Herrmann (Schülerin)

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