Atelier Sprache Braunschweig

Lessing-Schülerinnen und -Schüler beim Rhetorik-Seminar 2017

Zum elften Mal bot die Erich-Mundstock-Stiftung begabten und förderungswürdigen Schülerinnen und Schülern der Gymnasien und Realschulen in Braunschweig und Peine an drei Terminen das Seminar „Rhetorische Präsenz, Rhetorik, Schreiben und Ethik“ an, welches in den Räumen des Ateliers für Sprache im Theologischen Zentrum Braunschweig durchgeführt wurde.

Vom Lessinggymnasium wurden in diesem Jahr vier Glückliche unter den Bewerberinnen und Bewerbern ausgelost, die sich durch besonderes Engagement innerhalb der Schulgemeinschaft ausgezeichnet hatten: Hannes Göldenitz, Paula Böke, Berit Pape und Rieke Wittemann erwarben an jeweils vier Tagen vertiefte Kenntnisse im kreativen Schreiben und der Kunst der Rede.

Dank der großzügigen Förderung durch die Erich-Mundstock-Stiftung standen ihnen mit dem Schauspieler, Regisseur und Sprechtrainer Gerd Zietlow sowie dem Geschäftsführer des Deutschen Literaturinstituts Leipzig, Jörn Dege, hochkarätige Dozenten zur Verfügung.

Den Abschluss der Seminare für die Gymnasien bildete an den Nachmittagen des 14. und des 21. Januar eine Präsentation von in Kleingruppen erarbeiteten Vorträgen, die jeweils für ein selbst erdachtes oder ein real existierendes soziales Projekt in Braunschweig werben sollten.

Vor einem Publikum aus Eltern, Lehrkräften der entsendenden Schulen und den Dozenten zeigten die Jugendlichen, die die Jahrgänge 10 bis 12 besuchen, eine Kostprobe des Erlernten. Sachlich und fundiert, dabei rhetorisch geschickt – so warben sie für ihre Projekte, die ihnen merklich auch eine Herzensangelegenheit waren. Es ging um Projekte, die Kinder und Jugendliche über verschiedene Wege bilden und verbinden sollten – insbesondere auch mit Gleichaltrigen anderer Kulturen. Integration von Flüchtlingen war dabei ein wichtiges Anliegen und wurde als Fundament für die Zukunft verstanden.

Die Darbietungen fanden großes Lob bei den Verantwortlichen und im Publikum. Insbesondere wurde der verantwortungsvolle Umgang mit Sprache in Einheit mit sozialen Themen als ein positives und Hoffnung stiftendes Zukunftssignal für unsere Gesellschaft hervorgehoben!

Mit den beiden Dozenten, die sich in jeder Hinsicht begeistert von der intensiven Arbeit mit den jungen Menschen zeigten, freuten sich auch die Moderatorin des Nachmittags und Gastgeberin, die Leiterin des Ateliers für Sprache, Ingrid Drost von Bernewitz, und die Enkelin des Stiftungsgründers, Geschäftsführerin Sarah Mager-Mundstock, sehr über das Gelingen und die Beliebtheit der Veranstaltung.

Sie überreichten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Abschluss ein Zertifikat und eine langstielige Rose, verbunden mit den besten Wünschen für ihre Zukunft.

Text: Lehrerin des Lessing Gymnasium

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